- Man glaubt gemeinhin, dass die Kunst zu gefallen ein grosses Mittel sei, um zu Reichtum zu gelangen; sich langweilen zu können ist eine Kunst, die noch weit besser gelingt. Nicolas de Chamfort
Lebensweisheiten in Kurzform
Zitate können Wegweiser zu neuen Horizonten sein.
Ob eine geistreiche Sprachwendung oder eine verblüffende Behauptung – Worte zaubern neue Filme ins Kopfkino und mehr noch: Worte haben das Potenzial, ganz neue Wirklichkeiten in uns zu schaffen.
Und diese sind mitunter ein gefährliches Pulverfass, denn sie haben die Kraft, einengende Festlegungen zu zerstören.
Lebensweisheiten – Aphorismen – sollen uns zwar ein bisschen weiser machen, aber eben auch unsere Lebenspraxis hinterfragen und fördern.
Aussergewöhnliche Suchmöglichkeiten
Gegenüber andern Zitatensammlungen auf dem Internet können Sie hier nebst dem Suchen nach Verfassern und irgendwelchen Stichworten in einem Zitat auch noch:
- Suchen nach synonymen, z.T. auch nach antonymen, Stichworten
- Suchen nach psychologischen Fachbegriffen (wie z.B. Reframing, Gestaltschliessung, Ich-Zustand, Wirklichkeitskonstruktion, ...)
- Suchen nach theologischen bzw. geistlichen Fachbegriffen (wie z.B. Gnade, Gottesbild, beten, ...)
Geben Sie bei Verben immer die Grundform an (ausser Sie suchen eine ganz bestimmte andere Form im Zitat selber), bei Nomen immer in der Einzahl. Der Einfachheit halber wird bei den Suchbegriffen meistens die männliche grammatische Form gewählt.
wiitercho.JETZT – durch ein Zitat oder gerne auch durch eine persönliche Beratung.
- Nur ein genialer Mensch oder ein Hinterlistiger sagt zu sich selbst: ‚Ich habe Unrecht gehabt.‘ Interesse und Talent sind die einzigen gewissenhaften und klarblickenden Ratgeber. Honoré de Balzac
- Der feindliche Gegensatz zwischen dem Glauben und Wissen ist eben keineswegs ein an sich gültiger und natürlicher, den man als solchen anerkennen, müsste, sondern es ist eine durchaus protestantische Trennung, welcher dem bessern Altertum in dieser Art durchaus unbekannt war. Friedrich von Schlegel
- Gnade bedeutet, dass Gott uns gibt, was wir nicht verdient haben, und Barmherzigkeit bedeutet, dass er uns nicht gibt, was wir verdient haben. T.I. Lowe
- Wie willst du die Fähigkeit zuzuhören bewahren, wenn du niemals zuhörst: Dass Gott für dich Zeit haben soll, hältst du sicher für ebenso selbstverständlich wie dies, dass du keine Zeit für Gott haben kannst. Dag Hammerskjöld
- Das Schwerste: recht zu sterben – Ein Examen, dem keiner entgeht – wie viele bestehen es? Und du selbst, bete um Kraft für diese Prüfung – aber auch um einen milden Richter. Dag Hammerskjöld
- Das Unerlöste beim Machtmenschen, Und umgekehrt: des Erlösten Macht. Dag Hammerskjöld
- Nur der verdient Macht, der sie täglich rechtfertigt. Dag Hammerskjöld
- «Andere als Ziel und nicht als Mittel behandeln.» Und mich selbst als Ziel nur in meiner Eigenschaft als Mittel: die Grenze zwischen Objekt und Subjekt in meinem Wesen bis zu jedem Punkt verschieben, wo das Subjekt, obgleich in mir, ausser mir und über mir ist – und so mein ganzes Sein zum Werkzeug wird für das in mir, was mehr ist als ich. Dag Hammerskjöld
- «Ich»-Lust hat einen Zug von Feinschmeckertum, für den unserer Sprache der rechte Tonfall fehlt: Mon cher moi – âme et corps – tu me fais un grand plaisir! Die Lust an dir selbst blüht nicht ohne Schutz. Die Gebote sind einfach: Binde dich an keinen und lass niemanden an dich heran. Einfach und schicksalsbestimmend. Die Lust an sich selbst schlägt um das Ich einen eisigen Ring, der sich langsam an den Kern heranfrisst. Dag Hammerskjöld
- Blosse Worte gleichen Treibsand. Die Erfahrung ist das einzige Seil, das uns zugeworfen wird, Georges Bataille
- Im Gedanken zerteilen wir das, was in der Natur ungeteilt ist. Allan Watts