Lebensweisheiten in Kurzform


  • Ein wahrer Freund zeigt sich in der Not. Euripides
  • Wir harren einer Theophanie, von der wir nichts wissen als den Ort, und der Ort heisst Gemeinschaft. Martin Buber
  • Wer mit den Menschen reden will, ohne mit Gott zu reden, dessen Wort vollendet sich noch; aber wer mit Gott reden will, ohne mit den Menschen zu reden, dessen Wort geht in die Irre. Martin Buber
  • Dialogisches Leben ist nicht eins, in dem man viel mit Menschen zu tun hat, sondern eines, in dem man mit den Menschen, mit denen man zu tun hat, wirklich zu tun hat. Martin Buber
  • Die wahre Dialektik ist kein Monolog des einsamen Denkers mit sich selbst, sie ist ein Dialog zwischen Ich und Du. Ludwig Feuerbach
  • Der Mensch sehnt sich auch zum Behuf seines blossen Denkens nach einem dem Ich entsprechenden Du. Wilhelm von Humboldt
  • Leiden schafft Gemeinschaft und macht unschuldig. Glück macht einsam und schuldig. unbekannt
  • Glückliches Zeitalter, glückliche Jahrhunderte, denen die Alten den Namen des goldenen Zeitalters gaben – nicht etwa, weil dieses Metall, das in unserem eisernen Zeitalter so hoch geschätzt wird, damals ohne Mühe zu gewinnen gewesen wäre, sondern weil die Menschen, die damals lebten, jene beiden Worte dein und mein nicht kannten.
  • Erst die Gemeinschaft, die in die grosse Enttäuschung hineingerät, mit all ihren unerfreulichen und bösen Erscheinungen, fängt an zu sein, was sie vor Gott sein soll, fängt an, die ihr gegebene Verheissung im Glauben zu ergreifen. Je bälder die Stunde dieser Enttäuschung über den Einzelnen und über die Gemeinschaft kommt, desto besser für beide. Dietrich Bonhoeffer
  • Eine Gemeinschaft ist nicht die Summe ihrer Interessen, sondern die Summe ihrer Hingabe. Antoine de Saint-Exupéry
  • Das humanitär-liberale Denken des 19. Jahrhunderts ohne gewissensverpflichtende objektive Bindungen hatte nicht hingereicht, um das entstandene Grauen [des Nationalsozialismus] zu hindern. Es hatte sich gezeigt, dass der Mensch als Mass aller Dinge den Menschen nicht retten konnte. Ohne den Einbruch der Übernatur in die Welt ist diese verloren. Diesen Einbruch in die gnadenlose Verlorenheit der Welt - wie sie Agnostizismus und alle Ismen bis zu Sartre erkennen lassen - hat Gott durch den Erlösertod Christi und die Offenbarung vollzogen. Deshalb muss diese die Grundlage für alles menschliche Leben und Handeln bilden. Das gilt nicht nur für den Einzelnen, sondern ebenso für alle Gemeinschaften, die Gesellschaft und den Staat. Die christliche Wertordnung ist also der Massstab, an dem alles zu messen ist. Diese Wertordnung stellt die Übernatur über die Schöpfung und in dieser den Menschen als Ebenbild Gottes über die Materie und sonstige Kreatur. Der Mensch erreicht sein übernatürliches Ziel in den irdischen Gemeinschaften von der Familie aufwärts zu den grösseren Gemeinschaften, die damit alle auf die Übernatur ausgerichtet werden und erst dadurch Wert und Würde erhalten. Paulus van Husen
  • Wenn du mehr hast, als du brauchst, bau einen längeren Tisch und nicht einen höheren Zaun. Noa C. Walker