Lebensweisheiten in Kurzform

Zitate können Wegweiser zu neuen Horizonten sein.

Ob eine geistreiche Sprachwendung oder eine verblüffende Behauptung – Worte zaubern neue Filme ins Kopfkino und mehr noch: Worte haben das Potenzial, ganz neue Wirklichkeiten in uns zu schaffen.

Und diese sind mitunter ein gefährliches Pulverfass, denn sie haben die Kraft, einengende Festlegungen zu zerstören.

Lebensweisheiten – Aphorismen – sollen uns zwar ein bisschen weiser machen, aber eben auch unsere Lebenspraxis hinterfragen und fördern.

Aussergewöhnliche Suchmöglichkeiten

Gegenüber andern Zitatensammlungen auf dem Internet können Sie hier nebst dem Suchen nach Verfassern und irgendwelchen Stichworten in einem Zitat auch noch:

  • Suchen nach synonymen, z.T. auch nach antonymen, Stichworten
  • Suchen nach psychologischen Fachbegriffen (wie z.B. Reframing, Gestaltschliessung, Ich-Zustand, Wirklichkeitskonstruktion, ...)
  • Suchen nach theologischen bzw. geistlichen Fachbegriffen (wie z.B. Gnade, Gottesbild, beten, ...)

Geben Sie bei Verben immer die Grundform an (ausser Sie suchen eine ganz bestimmte andere Form im Zitat selber), bei Nomen immer in der Einzahl. Der Einfachheit halber wird bei den Suchbegriffen meistens die männliche grammatische Form gewählt.

wiitercho.JETZT – durch ein Zitat oder gerne auch durch eine persönliche Beratung.
 


  • Sie [die Sprache] kann die Welt aufschneiden und ihre Bedeutung zeigen, ihre inneren Mechanismen, ihre Geheimnisse, ihre Wahrheit. Salman Rushdie
  • Sich heutzutage darüber im Unklaren zu sein, was wahr ist und was unwahr, ist Teil des menschlichen Lebens. Zumindest, wenn man Amerikaner ist. Salman Rushdie
  • Mich Gott anzuvertrauen, ist meine grösste Eigenverantwortung. Hans F. Bürki Dr.
  • Alles, was du sagen willst, sagen können, wie du willst, ist Talent. Marie von Ebner-Eschenbach
  • Es gibt keinen Meister, der nicht auch Schüler sein könnte. Balthasar Gracian y Morales
  • Das Altern ist eine heimtückische Krankheit, die sich gerne von selbst und unbemerkt einschleicht. Michel Eyquem Seigneur de Montaigne
  • Alles nimmt uns das Alter, sogar den Verstand. Vergil
  • Mehr ein Freund der Tugend als tugendhaft. Nicolas Boileau-Despéaux
  • Wer einem Autor Dunkelheit vorwerfen will, sollte erst sein eigen Inneres beschauen, ob es denn da auch recht hell ist: In der Dämmerung wird eine sehr deutlich Schrift unlesbar. Johann Wolfgang von Goethe
  • Das Wort ist eine Analyse; wenn wir von Empfindung oder Gefühl überwältigt sind, hört die Analyse auf – und mit ihr das Wort und die Freiheit. Henri-Frédéric Amiel
  • Jeder Gedanke ist durch sich selbst mit unsterblichen Leben begabt, wie ein lebendiges Wesen. Charles Baudelaire
  • Glückliches Zeitalter, glückliche Jahrhunderte, denen die Alten den Namen des goldenen Zeitalters gaben – nicht etwa, weil dieses Metall, das in unserem eisernen Zeitalter so hoch geschätzt wird, damals ohne Mühe zu gewinnen gewesen wäre, sondern weil die Menschen, die damals lebten, jene beiden Worte dein und mein nicht kannten.