Lebensweisheiten in Kurzform

Zitate können Wegweiser zu neuen Horizonten sein.

Ob eine geistreiche Sprachwendung oder eine verblüffende Behauptung – Worte zaubern neue Filme ins Kopfkino und mehr noch: Worte haben das Potenzial, ganz neue Wirklichkeiten in uns zu schaffen.

Und diese sind mitunter ein gefährliches Pulverfass, denn sie haben die Kraft, einengende Festlegungen zu zerstören.

Lebensweisheiten – Aphorismen – sollen uns zwar ein bisschen weiser machen, aber eben auch unsere Lebenspraxis hinterfragen und fördern.

Aussergewöhnliche Suchmöglichkeiten

Gegenüber andern Zitatensammlungen auf dem Internet können Sie hier nebst dem Suchen nach Verfassern und irgendwelchen Stichworten in einem Zitat auch noch:

  • Suchen nach synonymen, z.T. auch nach antonymen, Stichworten
  • Suchen nach psychologischen Fachbegriffen (wie z.B. Reframing, Gestaltschliessung, Ich-Zustand, Wirklichkeitskonstruktion, ...)
  • Suchen nach theologischen bzw. geistlichen Fachbegriffen (wie z.B. Gnade, Gottesbild, beten, ...)

Geben Sie bei Verben immer die Grundform an (ausser Sie suchen eine ganz bestimmte andere Form im Zitat selber), bei Nomen immer in der Einzahl. Der Einfachheit halber wird bei den Suchbegriffen meistens die männliche grammatische Form gewählt.

wiitercho.JETZT – durch ein Zitat oder gerne auch durch eine persönliche Beratung.
 


  • Es kommt wohl oft vor, dass ich bei einem Satz oder einer Bitte in so viele Gedanken kommen, dass ich die anderen sechs alle stehen lasse [Luther bezieht sich hier aufs Vaterunser]. Und wenn solche reichen, guten Gedanken kommen, so soll man die anderen Bitten auslassen und solchen Gedanken Raum geben und still zuhören und sie beileibe nicht hindern. Denn dann predigt der Heilige Geist selbst. Und ein Wort vonn seiner Predigt ist weit besser als tausend unserer Gebete. Martin Luther
  • Das Altern ist wie eine Woge im Meer. Wer sich von ihr tragen lässt, treibt obenauf. Wer sich dagegen aufbäumt, geht unter. Gertrud von le Fort
  • Es kommt nicht darauf an, wer recht hat, sondern was recht ist. Englisches Sprichwort
  • Die Seele ist also für den Körper, was der Saft für den Baum ist, und ihre Kräfte entfaltet sie wie der Baum seine Gestalt. Die Erkenntnis gleicht dem Grün der Zweige und Blätter, der Wille den Blüten, das Gefühl ist wie die zuerst hervorbrechende und die Vernunft wie die voll ausgereifte Frucht. Hl. Hildegard von Bingen
  • Das Wesen der Kunst, Beziehungen zu gestalten; dass man mit den Emotionen eines andern umzugehen weiss. Daniel Goleman
  • Die Autoren der Bibel trauten sich noch zu, die menschliche Liebe als Ort der Erfahrbarkeit Gottes auszumachen. Hans-Eckehard Bahr
  • Heiligkeit und Liebe ist bei Gott vom selben Feuer. Martin Luther
  • Man kann Gott nicht allein mit Arbeit dienen, sondern auch mit Feiern und Ruhen. Martin Luther
  • Im Frieden eines nach dem andern.
  • Führung bedeutet nicht Herrschaft, sondern die Kunst, Menschen dazu zu bringen sie für ein gemeinsames Ziel arbeiten. Daniel Goleman
  • Die Rüstungsexperten machen uns heute klar: die gleiche Ueberrüstung, die 40 Jahre lang den Atomkrieg verhindert hat, zieht ihn jetzt herbei; mit jeder neuen Waffe wird er wahrscheinlicher. Helmut Gollwitzer
  • Die Möglichkeit unserer endgültigen Vernichtung ist, auch wenn diese niemals eintritt, die endgültige Vernichtung unserer Möglichkeiten. Günther Anders