Lebensweisheiten in Kurzform

Zitate können Wegweiser zu neuen Horizonten sein.

Ob eine geistreiche Sprachwendung oder eine verblüffende Behauptung – Worte zaubern neue Filme ins Kopfkino und mehr noch: Worte haben das Potenzial, ganz neue Wirklichkeiten in uns zu schaffen.

Und diese sind mitunter ein gefährliches Pulverfass, denn sie haben die Kraft, einengende Festlegungen zu zerstören.

Lebensweisheiten – Aphorismen – sollen uns zwar ein bisschen weiser machen, aber eben auch unsere Lebenspraxis hinterfragen und fördern.

Aussergewöhnliche Suchmöglichkeiten

Gegenüber andern Zitatensammlungen auf dem Internet können Sie hier nebst dem Suchen nach Verfassern und irgendwelchen Stichworten in einem Zitat auch noch:

  • Suchen nach synonymen, z.T. auch nach antonymen, Stichworten
  • Suchen nach psychologischen Fachbegriffen (wie z.B. Reframing, Gestaltschliessung, Ich-Zustand, Wirklichkeitskonstruktion, ...)
  • Suchen nach theologischen bzw. geistlichen Fachbegriffen (wie z.B. Gnade, Gottesbild, beten, ...)

Geben Sie bei Verben immer die Grundform an (ausser Sie suchen eine ganz bestimmte andere Form im Zitat selber), bei Nomen immer in der Einzahl. Der Einfachheit halber wird bei den Suchbegriffen meistens die männliche grammatische Form gewählt.

wiitercho.JETZT – durch ein Zitat oder gerne auch durch eine persönliche Beratung.
 


  • Würde das Böse gänzlich von der Wirklichkeit ausgeschlossen, so bedeutete das, dass auch viel Gutes aufgehoben würde. Es liegt also nicht in der Meinung der göttlichen Vorsehung, das Böse völlig von der Wirklichkeit auszuschliessen, vielmehr das Böse, das hervortritt, auf ein Gutes hinzuordnen. Thomas von Aquin
  • Die Fabrik der Zukunft wird zwei Angestellte haben, einen Menschen und einen Hund. Der Mensch ist dazu da, den Hund zu füttern. Der Hund, um den Menschen davon abzuhalten, die Geräte anzufassen. Warren G. Bennis
  • … alles ist aufeinander bezogen und wechselseitig verbunden und in Gott vereint. Hildegard von Bingen
  • Das Wesen der Dinge ist dem Menschen unzugänglich, und er fasst die Natur nur so auf, wie sie sich, nachdem sie durch seine Gefühle hindurchgegangen ist, in seiner Idee widerspiegelt. Folglich soll man der Idee eine möglichst grosse Bedeutung einräumen und keine Scheu vor dem Idealen haben. Fjodor Michailowitsch Dostojewski
  • Wir müssen lernen, mehr zu sehen, mehr zu hören und mehr zu fühlen. Susan Sontag
  • Ich war noch nicht überall, aber es steht auf meiner Liste. Susan Sontag
  • Das nenne ich würdig, fürwahr, sich im Alter beschäftigen! Heinrich von Kleist
  • Welch ein Meisterwerk ist der Mensch! Wie edel durch Vernunft! Wie unbegrenzt an Fähigkeiten! In Gestalt und Bewegung wie bedeutend und wunderwürdig! Im Handeln ähnlich wie ein Engel! Im Begreifen wie ähnlich einem Gott! Die Zierde der Welt! Das Vorbild der Lebendigen! William Shakespeare
  • Man wird nicht besser mit den Jahren – Wie soll' es auch, man wird bequem und bringt, um sich die Reu' zu sparen, die Fehler all in ein System. Theodor Fontane
  • Nur das lebendige Beispiel erzieht, das gleichzeitig vom Alter zur Jugend, von der Jugend zum alter übergeht. Achim von Arnim
  • Technische Systeme brauchen Wartung – soziale Systeme brauchen Pflege. Heinrich Fallner
  • Die eigene Art ist des Menschen Dämon. Heraklit